1980 - 1999

1981 und 1982 wieder Teilnahme an den Aufstiegsturnieren zur Sonderklasse in Halberstadt und Hettstedt mit einem 6. und einem 5. Platz. Wir sind wieder zu Hause! “Der Tambour” Mitteilungsblatt der Spielleute im DTSB der DDR befasst sich in den Ausgaben 1/81, 2/81 und 3/81 mit der Nachwuchsarbeit in Mittenwalde. Nicht schlecht im 55. Jahr

1983: Teilnahme am VII. Turn und Sportfest in Leipzig. Erstmals sind wir mit 45 Spielleuten bei der großen Musikschau dabei.

1986: 60 jähriges Jubiläum und Ausrichter eines riesigen Spielleutefestes, der Bezirksmeisterschaft und wie schon ein Jahr zuvor, wieder Bezirksmeister. Der “Tambour” schreibt in seiner August-Ausgabe: “Jubilar ein guter Gastgeber”. Weiter heißt es: “...erst mit dem Auftritt des Gastgebers wurde ein kurzweiliger Wettkampf entschieden - zugunsten der SG Mittenwalde - der zeigte, dass die Potsdamer Spielleute eine Macht sein können,...

1987: ist wieder Sportfest und wir sind dabei
1988: die Erfolgsstory Mittenwalde setzt sich fort, Bezirksmeister in Rathenow unter neuer Stabführung; Regina Sommer führt uns mit "Abschied der Gladiatoren" auf Platz 1.

1989: Der große Crash (!), den wir "Gott sei Dank" ohne große Verluste überstehen. Das deutsche Schicksalsjahr beschert uns den ersten Kontakt zu unseren Spielleutefreunden aus Berlin-Neukölln und am 1. Mai 1990 das erste Spielleutetreffen in Mittenwalde. Leider kann Hans Brückner das nicht mehr miterleben.

Nachdem sich der Spielmannszug als Überlebensstrategie mit den Bereichen Fußball und Billard der ehemaligen BSG Aktivist zum BSV Mittenwalde zusammen schloss, wurde erstmals die Eigenständigkeit aufgegeben. Aus verschiedenen Gründen wurde dann Mitte der 90iger die Trennung betrieben und die alte Tradition als SG Mittenwalde wieder aufgenommen. Nach einer stetigen Aufwärtsentwicklung durch eine intensive Nachwuchsarbeit wurde mit der Aufnahme des Wettkampfbetriebes begonnen.

1991: Wir sind 65 Jahre alt und nehmen an der ersten und für uns vorläufig letzten Landesmeisterschaft in Lübbenau teil.

Seit 1995 nehmen wir wieder regelmäßig (letztmalig 1991) an der Landesmeisterschaft teil. Die damit einsetzende intensive musikalische Ausbildung brachte uns auch hier inzwischen ein gutes Stück voran und beschert uns nunmehr vordere Platzierungen.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme mit niederschmetternder Bilanz begann im Spielmannszug Mittenwalde nach sehr langer musikalischer Stagnation ein schwieriger Umdenkungsprozess, der in klaren Zielstellungen für die Arbeit der nächsten Jahre mündete.

Erster Höhepunkt dieser Arbeitsetappe war die Ausrichtung der Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg 1996, anlässlich unseres 70 jährigen Bestehens feierten wir ein gigantisches Fest. Mit dem Ergebnis schon einmal zufrieden, konnten auch die letzten Zweifler an dem neuen Weg nichts mehr aussetzen.

Bereits 1997 wagten wir uns an musikalisches Neuland. Mit dem “Spanischen Zigeunertanz” setzten wir musikalisch neue Maßstäbe und für uns neue Instrumentarien ein.

Eine Schockwirkung bei den Spielleuten stellte sich ein, als sie mit der Aufgabe konfrontiert wurden, Johannes Brahms´ ”Ungarische Tänze” Nr. 5 und 6” zu erlernen.

Mit der Silbermedaille 1999 wurde jedoch dieser Schockzustand bald beendet.

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